schuldistanzierte Jugendliche mit teilweise erheblichen Fehlzeiten
aktive und passive SchulverweigerInnen
Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren
6.-8. Schulbesuchsjahr, Klassenstufen 6-8
Gruppengröße: 6 Plätze, gem § 30 SGB VIII
Ziele:
Reduzierung der Fehlzeiten, Aufarbeiten schulischer Defizite, ggf. sonderpädagogische Diagnostik
Training von Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen, Akzeptanz von Grenzen und Regeln
differenzierte Förderung fachlicher und sozialer Kompetenzen in kleiner Lerngruppe mit starker Handlungsorientierung. Lehrerin und Sozialpädagogin begleiten SchülerInnen und Eltern in diesem Entwicklungsprozess individuell und mit fürsorglicher Konsequenz
Umsetzung:
Die Arbeit mit den SchülerInnen erfolgt während der Schulzeit von 8.00 bis 13.00 bzw. 14.30 Uhr
In der Orientierungsphase von ca. 6 Wochen machen sich die Schüler mit den individuellen Lernmethoden der Kleinklasse vertraut. Die eigenen Motivationen der Schüler werden erkennbar. Beziehungen zwischen den Pädagoginnen und SchülerInnen sowie deren Eltern werden aufgebaut und in regelmäßigen Kontakten reflektiert. Erst danach wird in einer Hilfekonferenz der Verbleib im Projekt festgeschrieben.
In der anschließenden Arbeitsphase werden Leistungsdefizite aufgearbeitet, Lernkompetenzen gefördert und positive soziale Verhaltensweisen gestärkt. Die Verknüpfung der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen mit der entsprechenden Wissensvermittlung steht im Vordergrund des schulischen und sozialen Lernens.
In der anschließenden Re-Integrationsphase wird gemeinsam mit allen am Hilfeprozess Beteiligten eine Anschlussperspektive verabredet, die in der Regel die 7. oder 8. Klasse einer Oberschule darstellt. Die Integration wird mit einer stunden- oder tageweisen Integration in den Fachunterricht der zuküftigen Klasse vorbereitet.